Ein Flugzeug auf einem Rollfeld.

Hessisches Ministerium der Finanzen

Senkung der Luftverkehrsteuer ist ein wichtiges Signal für den Standort Frankfurt

Das Bundeskabinett berät morgen über die Senkung der Luftverkehrsteuer zum 1. Juli. Die Erhöhung vom Jahr 2024 soll danach wieder zurückgenommen werden. Die Steuersenkung ist für die Luftverkehrsbranche in Deutschland ein wichtiger Baustein, um auch international wettbewerbsfähig zu bleiben.

Zitat Ministerpräsident Boris Rhein

„Die Senkung der Luftverkehrsteuer ist ein erster wichtiger Schritt, damit 2026 zum Comeback-Jahr der deutschen Luftfahrt wird. Das sichert Deutschlands Wettbewerbsfähigkeit im internationalen Luftverkehr und stärkt das Drehkreuz Frankfurt mit Deutschlands größtem Flughafen. Wir brauchen starke Flughäfen und starke Airlines, damit unser Land international angebunden bleibt. Hessens Wohlstand ist untrennbar mit einem leistungsfähigen Luftverkehr verbunden: Mehr Luftverkehr schafft mehr Wachstum. Jetzt müssen möglichst schnell weitere Entlastungen für Airlines und Passagiere folgen – bei den Gebühren, bei der Regulierung und den Standortkosten insgesamt.“

Zitate Finanzminister Professor Dr. R. Alexander Lorz:

„Die Senkung der Luftverkehrsteuer ist ein wichtiges Signal für Hessens Tor zur Welt und alle die dort arbeiten. Sie kann dazu beitragen, den Frankfurter Flughafen, aber auch die Flugbranche insgesamt im hart umkämpften, globalen Wettbewerb besser aufzustellen.“

„Geopolitische Spannungen, ein schwieriges regulatorisches Umfeld und die angespannte gesamtwirtschaftlichen Lage machen der Flugbranche zu schaffen. Wir müssen gezielt an ihrer Wettbewerbsfähigkeit arbeiten – zugunsten all derer, die in ihr arbeiten, von ihr leben und uns allen weltweite Mobilität ermöglichen. Die Senkung der Luftverkehrsteuer ist dabei ein weiterer Schritt."

„Die Steuersenkung soll verhindern, dass Verkehr weiter ins Ausland abwandern und sie stärken die Attraktivität deutscher Standorte auch für internationale Partner. Gleichzeitig schafft sie für die Fluggesellschaften den nötigen Spielraum, um weiter in die Modernisierung der Flotten und in klimafreundliche Technologien zu investieren. Nicht zuletzt trägt die Senkung der Luftverkehrsteuer dazu bei, dass Mobilität bezahlbarer wird – auch für Urlaubsreisen.“

Zitat Wirtschafts- und Verkehrsminister Kaweh Mansoori:

„Der Luftverkehrsstandort Deutschland braucht eine klare Trendwende. Die geplante Absenkung der Luftverkehrsteuer zum 1. Juli 2026 ist kein Geschenk an die Branche, sondern eine Investition in unseren Wirtschaftsstandort. Nur wenn wir die staatlichen Kosten senken, bleiben wir für Airlines attraktiv, sichern Arbeitsplätze und sorgen dafür, dass sich Bürgerinnen und Bürger das Fliegen weiterhin leisten können. Jetzt ist der Bund am Zug, zügig die gesetzlichen Weichen zu stellen. Und klar ist auch: Die Absenkung der Luftverkehrsteuer zum 1. Juli 2026 darf nur der erste Schritt auf dem Weg zu einer wirklich wettbewerbsfähigen und zukunftsfesten Luftverkehrspolitik sein.“

Fragen und Antworten:

Welche Pläne hat der Bund für die Luftverkehrsteuer?

Die Bundesregierung plant, die zum 1. Mai 2024 erhöhte Luftverkehrsteuer zum 1. Juli 2026 wieder zu senken, um die Wettbewerbsfähigkeit des Luftverkehrsstandorts Deutschland zu stärken. Die Steuer soll auf das Niveau vor der Erhöhung zurückgeführt werden. Dies kann die Ticketpreise spürbar vergünstigen. Die Steuersenkung soll morgen in der Kabinettsitzung in Berlin auf den Weg gebracht werden.

Was möchte der Bund mit der Absenkung der Luftverkehrsteuer?

Die Senkung der Luftverkehrsteuer soll zunächst die Wettbewerbsfähigkeit des Luftverkehrsstandorts Deutschland stärken und die Branche entlasten. Die Rücknahme der Steuererhöhung soll Flughäfen und Fluggesellschaften in Deutschland helfen, im internationalen Vergleich – insbesondere gegenüber Konkurrenten aus dem europäischen Ausland – wettbewerbsfähig zu bleiben und die Konjunktur zu stärken sowie Arbeitsplätze zu sichern. 
 

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