Die Gemeinden Künzell, Reiskirchen, Birstein, Edertal, Guxhagen und Haina (Kloster), in den Städten Kassel und Bad-Hersfeld sowie in den Landkreisen Limburg-Weilburg und Hersfeld-Rotenburg profitieren. Die Förderungen der 19 Projekte ermöglichen Investitionen mit einem Gesamtvolumen von mehr als 42 Millionen Euro.
Ausführliche Informationen zur Umsetzung des Sondervermögens in Hessen finden Sie bei uns im Internet. Dort wird monatlich die Liste aller geförderten Projekte aktualisiert. Die Liste enthält auch die in dieser Pressemitteilung erwähnten Projekte. In der interaktiven Kommunalfinanzkarte des Hessischen Finanzministeriums ist zu sehen, wie viel Geld jede einzelne Kommune aus der ersten Tranche des Sondervermögens erwarten kann.
Zitate Finanzminister Professor Dr. R. Alexander Lorz:
„Hessens Kommunen bekommen 4,7 Milliarden Euro aus dem Sondervermögen des Bundes für ihre Infrastruktur. Kaum ein Bundesland reicht einen so hohen Anteil des Geldes weiter wie Hessen: 63 Prozent. Es ist schön zu sehen, dass die Investitionen vor Ort nun angegangen werden.“
„Gemeinsam mit den hessischen Kommunen gehen wir im August einen weiteren Schritt in der Umsetzung des Sondervermögens für unser Land. Nach dem Start im vergangenen Monat ist die Förderliste mittlerweile auf 23 Projekte angewachsen. Viele weitere kommunale Ideen zur Modernisierung der Infrastruktur in Hessen werden folgen und demnächst auf der Förderliste erscheinen.“
„Bereits jetzt dürfen sich die Bürgerinnen und Bürger in Reiskirchen über den Neubau einer Kindertagesstätte freuen, in Birstein über die Sanierung des derzeit geschlossenen Freizeitbades und in Bad Hersfeld über die Sanierung von maroden Straßen und die Erweiterung des Kindertagesstättenangebots. Im Landkreis Limburg-Weilburg ermöglicht das Geld aus dem Sondervermögen den Neubau eines Mensagebäudes an der Johann-Christian-von-Senckenberg-Schule in Runkel. Im Landkreis Limburg-Weilburg kann die Sanierung der Kreissporthalle Bad Camberg beginnen. Diese und weitere Projekte profitieren vom Sondervermögen Infrastruktur des Bundes und davon, dass das Land den Kommunen den Löwenanteil davon überlässt.“
„Die Kommunen wissen am besten, wo sie für ihre Bürgerinnen und Bürger investieren müssen. Wir geben ihnen daher nicht nur den Großteil des Geldes, das der Bund dem Land zur Verfügung stellt, sondern auch größtmögliche Freiheit, es in ihrem Sinne einzusetzen. Uns allen sollte dabei bewusst sein, dass in diesem Programm alle Projekte schuldenfinanziert sind und daher besonders sorgsam abgewogen werden müssen. Vor Ort ist der Blick dafür, was wirklich notwendig ist, am klarsten.“