Hessisches Ministerium der Finanzen

Umweltmanagement der Hessischen Finanzverwaltung erneut erfolgreich

Nachhaltiges Engagement wird belohnt: Alle fünf Dienststellen des Hessischen Finanzressorts, die am Umweltmanagement nach EU-Standards (EMAS) teilnehmen, haben erneut die anspruchsvolle externe Prüfung erfolgreich bestanden. Die Umwelterklärung für 2025 dokumentiert Fortschritte bei Klimaschutz, Ressourceneffizienz sowie Transparenz.

Zitate Finanzminister Professor Dr. R. Alexander Lorz:

„In der Hessischen Finanzverwaltung ist nicht nur heute Weltumwelttag. Wir versuchen jeden Tag, unsere natürlichen Ressourcen im Arbeitsalltag soweit wie möglich zu schonen.  Die Umwelterklärung für das vergangene Jahr zeigt, dass wir uns dabei kontinuierlich weiterentwickeln und verwaltungsinterne Potenziale systematisch heben.“

„Unsere fünf Dienststellen, die nach den europäischen Standards für das Umweltmanagement arbeiten, konnten durch Energieeffizienz, Ressourcenschonung und innovatives Handeln ihren ökologischen Fußabdruck verringern. Dank ihrer Anstrengungen haben sie die anspruchsvolle Prüfung durch einen unabhängigen Umweltgutachter erfolgreich bestanden. Mein Dank gilt allen beteiligten Beschäftigten dafür!“

„Unsere Verwaltung hat 2025 ein Monitoring aufgebaut, mit dem wir unseren Energieverbrauch an allen EMAS-Standorten systematisch erfassen, analysieren und gezielt optimieren können. Das ist zentral für die weitere Entwicklung. Die Umwelterklärung 2025 zeigt, dass das gemeinsame Engagement im Finanzressort für nachhaltige Entwicklung und den Umweltschutz zu spürbaren Ergebnissen führt.“

Fragen und Antworten

Das Umweltmanagementsystem nach dem EU-Standard EMAS (Eco Management and Audit Scheme) bietet den Rahmen, Umwelt- und Klimaschutz noch stärker und systematischer in Entscheidungen und Strategien zu berücksichtigen, die notwendigen Verantwortlichkeiten zu regeln und Arbeitsabläufe noch umweltschonender zu gestalten. Dafür analysieren die Beschäftigten der EMAS-Dienststellen regelmäßig die Auswirkungen der Tätigkeiten auf die Umwelt und legen Ziele und Maßnahmen zur Verbesserung fest. Das können kleine Prozessverbesserungen im Betrieb der Gebäude oder im Verwaltungsalltag sein, aber auch größere Sanierungsmaßnahmen oder der Ausbau von Photovoltaikanlagen.

Das Hessische Ministerium der Finanzen, die Niederlassung Nord des Landesbetriebs Bau und Immobilien Hessen, die Finanzämter Korbach-Frankenberg und Werra-Meißner sowie die Oberfinanzdirektion Frankfurt am Main nehmen an EMAS teil und haben die anspruchsvolle EU-Validierung erfolgreich bestanden.

Alle EMAS-Dienststellen beziehen 100 Prozent Ökostrom – das Finanzamt Korbach-Frankenberg erreicht dabei 87,5 Prozent erneuerbare Energien am Gesamtverbrauch. Möglich macht das eine Biogasanlage. Auch das Hessische Ministerium der Finanzen (Photovoltaik, Pelletheizung) und die Niederlassung Nord des LBIH (Photovoltaik und Fernwärme) treiben die Energiewende voran. In allen EMAS-Dienststellen wird zudem deutlich weniger Papier verbraucht.

Jährlich berichten die teilnehmenden Dienststellen in der Umwelterklärung über die Fortschritte und Entwicklungen. In der Umweltbetriebsprüfung wird beurteilt, inwiefern die Anforderungen der EMAS-Verordnungen und die selbst gesteckten Umweltziele erreicht wurden. Diese Prüfungen finden jährlich intern sowie extern durch einen unabhängigen Umweltgutachter statt. Der Umweltgutachter validiert zudem die Angaben in der Umwelterklärung – einer Besonderheit von EMAS: Darin wird das Umweltmanagementsystem inklusive aller Ziele, Maßnahmen und Umweltdaten transparent beschrieben.

Die Umwelterklärung können Sie unter der nachfolgenden Adresse herunterladen:  https://finanzen.hessen.de/initiativen/nachhaltigkeit/emas 

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