Hessisches Ministerium der Finanzen

Auszeichnung Vorbildlicher Bauten im Land Hessen 2026

Die aktuelle Auslobung zum Auszeichnungsverfahren Vorbildlicher Bauten im Land Hessen 2026 widmet sich dem Thema „ZWISCHEN-RAUM-STADT-LAND – Planungen und Projekte des Übergangs“.

In den Blick genommen werden dabei alle Projekte der Quartiersentwicklung und Nachverdichtung, der Zwischennutzung und Bestandsentwicklung, des Übergangs von der Stadt zur Landschaft, vom privaten zum öffentlichen Freiraum. Gesucht werden innovative Projekte, die den baulich-räumlichen Zusammenhalt von Stadt und Land fördern beziehungsweise aufgrund ihrer vielfältigen Nutzungsmöglichkeiten den sozialen Zusammenhalt stärken oder als Zwischennutzung temporäre Impulse für die Quartiersentwicklung geben.

Der Preis wird gemeinsam ausgelobt vom Land Hessen, vertreten durch das Hessische Ministerium der Finanzen, und von der Architekten- und Stadtplanerkammer Hessen (AKH). Mit dem diesjährigen Motto soll der Anspruch einer nachhaltigen Transformation von Stadt und Land in Zeiten von Klimaanpassung sowie Bau-, Energie- und Mobilitätswende unterstrichen werden. Der Bausektor ist hinsichtlich des Klimawandels als Mitverursacher aber auch als Gestalter von Lösungen besonders gefordert.

Bereits seit 2008 gibt es für Hessen eine Nachhaltigkeitsstrategie und seit 2018 ist das Prinzip der Nachhaltigkeit als Staatsziel in der Landesverfassung verankert. Bei dem Ziel einer nachhaltigen Umweltgestaltung liegen große Chancen im Planen und Bauen. Das Auszeichnungsverfahren Vorbildliche Bauen soll dabei einen Beitrag zur nachhaltigen Transformation kommunaler, öffentlicher wie privater Einrichtungen leisten. Gleichzeitig sollen auch die Ziele der Hessischen Landesregierung bei der Schaffung gleichwertiger Lebensverhältnisse von Stadt und Land sowie bei der Teilhabe unterstützt werden.

Planerinnen und Planer der vier Fachdisziplinen Architektur, Innenarchitektur, Landschaftsarchitektur und Städtebau beziehungsweise Stadtentwicklung sowie öffentliche und private Bauherrinnen und Bauherren sind aufgerufen, zukunftsweisende Lösungen einzureichen. Damit soll einer breiten Öffentlichkeit gezeigt werden, dass höchste Ansprüche an die Qualität der Gestaltung und an die Nachhaltigkeit am Bau gemeinsam realisiert werden können.

Das Auszeichnungsverfahren hat zwei Phasen. Projekte können bis 1. April 2026 bei der AKH über die Internetseite eingereicht werden. Eine internationale Jury mit Expertinnen und Experten des Hochbaus, Innenarchitektur sowie der Landschafts- und Stadtplanung wird nach Abschluss von Phase 1 eine Shortlist öffentlich bekanntgeben und – nach einer Bereisung vor Ort während der zweiten Phase – die Preisträgerinnen und Preisträger bei einer Preisverleihung auszeichnen.

Weitere Informationen zum Auszeichnungsverfahren und zur Auslobung stehen auf der Website der AKHÖffnet sich in einem neuen Fenster zur Verfügung.

Hintergrund

Das Auszeichnungsverfahren Vorbildlicher Bauten im Land Hessen – Staatspreis für Architektur und Städtebau wird im Turnus von drei Jahren gemeinsam vom Land Hessen, vertreten durch das Hessische Ministerium der Finanzen, und der Architekten- und Stadtplanerkammer Hessen ausgelobt. 
Die Auszeichnung wird seit 1954 vergeben und zählt zu den ältesten und anerkanntesten Architekturpreisen in Deutschland.

Ansprechpartner für das Auszeichnungsverfahren

Architekten- und Stadtplanerkammer Hessen (AKH), KdöR
Florian Dreher, Referent für Baukultur, Wirtschaft und Hochschulwesen
Tel.: 06 11 – 17 38 55
E-Mail: dreher@akh.de

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