Das Dienstgebäude des Finanzamts Alsfeld-Lauterbach ist eines von vielen Landesgebäuden, die energetisch saniert wurden.

Sanieren und Bauen

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Energieeffizienzplan Hessen 2030

Der Energieeffizienzplan 2030 wurde mit den drei Maßnahmenschwerpunkten Gebäudeneubau, Bestandssanierung und Gebäudenutzung entwickelt. 75 Prozent der CO2-Emissionen werden durch die Energieversorgung der Gebäude verursacht – dies war eine wichtige Erkenntnis, die die Energieeffizienzmaßnahmen in den hessischen Landesliegenschaften zur Kernaufgabe gemacht hat.

Neben der Einführung von landesweit einheitlichen Standards für Neubauten steht ein umfangreiches Sanierungsprogramm für die Bestandsgebäude des Landes auf der Agenda. Die Beschäftigten der Landesverwaltung für Klimaschutz und für Energieeffizienz zu sensibilisieren und in die Maßnahmen einzubeziehen, ist ebenso Aufgabe auf dem Weg zur CO2-neutralen Landesverwaltung.

Energieeffizienz-Standards bei Neubaumaßnahmen im Staatlichen Hochbau

Insbesondere im Bereich der Neubauten müssen Möglichkeiten genutzt werden, die CO2-Emissionen im Lebenszyklus des Gebäudes zu minimieren. Dafür ist entscheidend, dass der Primärenergiebedarf auf einem möglichst geringen Niveau gehalten und der erforderliche Energiebedarf im Rahmen der wirtschaftlich-technischen Umsetzbarkeit durch regenerative oder emissionsarme Energieträger gedeckt wird. Weitere Informationen zum Thema finden Sie hierÖffnet sich in einem neuen Fenster.

CO2-Minderungs- und Energieeffizienzprogramm (COME)

Zur energetischen Sanierung von Bestandsgebäuden wurde das „CO2-Minderungs- und Energieeffizienzprogramm“ (COME-Programm) eingeführt. Damit werden die vom Landesbetrieb Bau und Immobilien Hessen (LBIH) betreuten Liegenschaften energetisch saniert und eine Energieüberwachung bei verbrauchsintensiven Liegenschaften durchgeführt. Das Programm beinhaltet auch Maßnahmen zur Energie- und Kosteneinsparung, die im Rahmen von öffentlich-privaten Partnerschaften eingeleitet werden. Bislang konnten 93 energetische Sanierungen und Einzelmaßnahmen umgesetzt werden. Und dies nach einem erheblich höheren energetischen Standard, als durch die aktuelle Energieeinsparverordnung vorgeschrieben. Die dabei erzielte CO2-Einsparung beträgt 250.108 Tonnen bezogen auf 30 Jahre.

Energieeffizienz bei Gebäudenutzung und -betrieb

Beschäftigte, die im Bereich der Objekt- und Anlagenbetreuung tätig sind sowie Koordinatorinnen und Koordinatoren für Energiefragen, können an Fortbildungs- und Informationsveranstaltungen teilnehmen. Sie werden damit gut vorbereitet, Energieverbräuche in den Dienststellen zu beobachten, Einsparpotenziale zu identifizieren und Effizienzmaßnahmen zu unterstützen.