Sanieren und Bauen

Energieeffizienzplan Hessen 2030

Zur Unterstützung der CO2-Reduktion der Hessischen Landesverwaltung wurde der Energieeffizienzplan Hessen 2030 entwickelt. Er beinhaltet Maßnahmen für die Bereiche Neubau, Bestandsbauten und Nutzerverhalten, die die Energieeffizienz in den Gebäuden der hessischen Landesliegenschaften erhöhen. Neben der Einführung von landesweit einheitlichen Standards für die Energieeffizienz bei Neubauten steht ein umfangreiches Sanierungsprogramm für die Bestandsgebäude des Landes auf der Agenda. Innerhalb von 30 Jahren wird damit eine Einsparung von deutlich mehr als 200.000 Tonnen CO2 erwartet. Für die Sanierungsmaßnahmen werden insgesamt 160 Mio. Euro bereitgestellt. In einem zweiten Programm werden für die Ertüchtigung von Hochschulgebäuden bis 2025 insgesamt 200 Mio. Euro zur Verfügung gestellt. Potenziale zur Energieeinsparung liegen auch im Nutzerverhalten. Fortbildungsangebote und die Einführung eines Energiemanagementsystems dienen den Gebäudenutzern, ihre Energieverbräuche zu beobachten, Einsparpotenziale zu identifizieren und Effizienzmaßnahmen zu unterstützen.

Energieeffizienz-Standards bei Neubaumaßnahmen im Staatlichen Hochbau

Mit der Festlegung landesweit einheitlicher Standards für die Energieeffizienz von Neubauten werden im Rahmen des sogenannten Hessischen Modells Verwaltungsbauten künftig nur noch als „Fast-Nullenergiegebäude“ errichtet.

CO2-Minderungs- und Energieeffizienzprogramm (COME)

Das Programm zur energetischen Sanierung von Bestandsgebäuden des Landes leistet neben der Verbesserung der Energieeffizienz einen wesentlichen Beitrag zur Erhöhung der Sanierungsquote des Gebäudebestandes der Hessischen Landesverwaltung. Mit dem Programm werden die vom Landesbetrieb Bau und Immobilien Hessen (LBIH) betreuten Liegenschaften energetisch saniert und eine Energieüberwachung bei verbrauchsintensiven Liegenschaften durchgeführt. Es beinhaltet auch Maßnahmen zur Energie- und Kosteneinsparung, die im Rahmen von öffentlich-privaten Partnerschaften eingeleitet werden.  Seit 2012 wurden rund 70 Projekte fertiggestellt.

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