Verkauf hessischer Anteile am Flughafen Hahn verzögert sich

01.03.2017Hessisches Ministerium der Finanzen

Hessen verhandelt derzeit über den Verkauf seiner Anteile am Flughafen Hahn an die deutsche ADC GmbH. Der für heute geplante Notartermin zum Verkauf wurde jedoch durch das Land zunächst abgesagt, da sich kurzfristig offene Fragen hinsichtlich der Struktur auf der Käuferseite ergeben haben.

„Das kam für uns überraschend und wird jetzt mit der notwendigen Sorgfalt geklärt. Wir haben die Landesregierung in Mainz vorab über unseren Schritt informiert“, so Hessens Finanzminister Dr. Thomas Schäfer.

Die ADC GmbH hatte sich im vom Land Rheinland-Pfalz angestoßenen Verkaufsprozess gemeinsam mit der chinesischen HNA-Gruppe als Höchstbietende durchgesetzt. Die HNA-Gruppe verhandelt mit Rheinland-Pfalz über den Erwerb der Anteile des Mehrheitsgesellschafters. Rheinland-Pfalz hält 82,5 Prozent der Anteile an der Flughafen Frankfurt-Hahn GmbH, Hessen 17,5 Prozent.

Der Flughafen Hahn hat für Hessen keine strategische Bedeutung mehr. Hessen hat für den Flughafen in den vergangenen Jahren keine Verluste ausgleichen müssen. Dafür kommt allein der Mehrheitseigner Rheinland-Pfalz auf. Hessens zentrales Interesse ist es, von dem durch Rheinland-Pfalz ausgewählten Käufer einen bestmöglichen Verkaufspreis für die Minderheitenanteile zu erzielen.

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