Neues Dienstgebäude in der Wiesbadener Friedrich-Ebert-Allee

Hessisches Ministerium der Finanzen feiert Einweihung für Erweiterungsbau

25.05.2016Hessisches Ministerium der Finanzen

Einweihung Erweiterungsbau Finanzministerium Schlüsselübergabe

Offizielle Schlüsselübergabe.
Hessens Finanzminister Dr. Thomas Schäfer (links) erhält den symbolischen Schlüssel für den neuen Erweiterungsbau durch LBIH-Direktor Thomas Platte.
© HMdF

„Transparenz schafft Vertrauen. Sie ist das Grundprinzip, nach dem der Erweiterungsbau unseres bestehenden Dienstgebäudes konzipiert wurde. Mit unserem ,Fenster zur Stadt‘ des neuen Anbaus schaffen wir eine Verbindung zwischen innen und außen und somit auch zwischen der Finanzverwaltung und den Bürgerinnen und Bürgern.“ Mit diesen Worten begrüßte der Hessische Finanzminister Dr. Thomas Schäfer die Gäste zur Einweihungsfeier für den Erweiterungsbau des Finanzministeriums in der Wiesbadener Friedrich-Ebert-Allee.

Alle Beschäftigten unter einem Dach

Vier Stockwerke, 80 Büroräume, fünf Besprechungszimmer, ein Veranstaltungssaal für bis zu 300 Personen und eine Bibliothek sowie eine Garage mit 74 Stellplätzen – das sind die Kennzahlen des neuen Dienstgebäudes. „Unser Erweiterungsbau wird zu einer Verbesserung der Arbeitsbedingungen beitragen. Wir können außerdem die Nebenstelle des Ministeriums in der Bahnhofstraße auflösen, sobald auch die nun anstehende technische Ertüchtigung im Altbau abgeschlossen ist. Dann werden alle Beschäftigten unter einem Dach arbeiten“, erläuterte der Minister. Viele Arbeitsabläufe würden zukünftig einfacher, wenn alle Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter an einem Ort untergebracht seien, so Schäfer. Die vorherige Raumsituation im 1960 fertiggestellten Bestandsgebäude war beengt, da viele Zimmer überbelegt waren. Das neue Dienstgebäude verfügt über eine Nutzfläche von rund 2.500 m². Die haushaltsrechtlich anerkannten Gesamtbaukosten belaufen sich auf rund 22,14 Mio. Euro.

Erweiterungsbau setzt Standards im Hinblick auf Energieeffizienz

Doch nicht nur durch seine Architektur setzt der Erweiterungsbau Standards: Er wurde als Passivhaus errichtet und wird als erstes hessisches Dienstgebäude dem für Bundesbauten geltenden Bewertungssystem für Nachhaltiges Bauen – BNB – entsprechen. „Die Landesverwaltung soll bis zum Jahr 2030 auf einen klimaneutralen Betrieb umgestellt werden. Ein wichtiger Baustein im Hinblick auf die Energieeffizienz sind unsere Liegenschaften, deshalb legen wir bei Neubauten Wert auf eine ressourcenschonende Bauweise“, erklärte Schäfer. Der umgesetzte Passivhausstandard kombiniere eine hohe Energieeffizienz mit optimalem Komfort für die Beschäftigten. „Durch die Verbindung der besonderen Gebäudekonstruktion und einer Lüftungsanlage mit Wärmerückgewinnung ist der Energieverlust sehr gering – das schont die Umwelt und spart Kosten“, so der Finanzminister.

Finanzminister dankt allen am Bau Beteiligten

Zum Abschluss seiner Rede bedankte sich der Minister bei allen Mitwirkenden, die am Bau des neuen Dienstgebäudes beteiligt waren: „Dank Ihres tatkräftigen Engagements können wir heute unseren neuen Arbeitsort einweihen. Meinen Dank möchte ich mit dem Wunsch verbinden, dass dieses Gebäude sich zu einem Haus entwickelt, in dem unsere Beschäftigten sich gut aufgehoben fühlen und gerne arbeiten.“

Start der Einweihungsfeier.
  • Start der Einweihungsfeier.
  • Finanzminister Dr. Thomas Schäfer am Rednerpult.
  • Symbolische Schlüsselübergabe.
Neues Dienstgebäude für das Finanzministerium

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Ralph-Nicolas Pietzonka
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