Land, Kreis und Stadt bringen gemeinsam Flüchtlinge in Friedberger Kaserne unter

Finanzministerium ermöglicht gemeinsame Nutzung der Ray Barracks Kaserne

30.11.2015Hessisches Ministerium der Finanzen

Die Ray Barracks Kaserne in Friedberg soll nicht nur wie vom Land Hessen vorgesehen für die Unterbringung von rund 1.000 Flüchtlingen in einer Außenstelle der Erstaufnahmeeinrichtung des Landes genutzt werden. Das mit seinen Landesbetrieben Hessisches Immobilienmanagement (HI) und Hessisches Baumanagement (hbm) für die Prüfung, vertragliche Abwicklung und Herrichtung möglicher Erstaufnahmestandorte zuständige Finanzministerium, will nun mit dem Wetteraukreis und der Stadt Friedberg die gemeinsame Nutzung der Kaserne vorantreiben. So kann die in Nidda errichtete Notunterkunft ebenso in die Kaserne verlegt werden, wie die Stadt Friedberg dort einen Teil ihrer zugewiesenen Flüchtlinge unterbringen.

Darüber haben Vertreter des Finanzministeriums und des hbm heute Nachmittag in Friedberg mit Landrat Joachim Arnold und Bürgermeister Michael Keller Einigkeit erzielt.

„Ich freue mich, dass es meinen Mitarbeitern mit viel Einsatz gelungen ist, dieses Angebot an Kreis und Stadt machen zu können. Die gemeinsame Nutzung kann durch geschickte Planung  in dem von uns übernommenen Bereich der Ray Barracks umgesetzt werden. Der komplette Rest der Kaserne kann somit für die weitere Stadtentwicklung genutzt werden. Wie hier in Friedberg sind wir immer bestrebt, die Belange der Kommunen bei der Errichtung neuer Erstaufnahmen zu berücksichtigen. Gut, dass das auch hier in Friedberg gelungen ist. Nur gemeinsam können wir diese Aufgabe stemmen“, sagte dazu Hessens Finanzminister Dr. Thomas Schäfer.

Die Herrichtung der Kaserne für die gemeinsame Nutzung ist nun einen großen Schritt näher gekommen. Ziel ist es, dass möglichst schnell die ersten Flüchtlinge in der ehemaligen Friedberger Kaserne untergebracht werden – nach Möglichkeit noch vor Weihnachten.

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