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Manfred Louven erhält Hessischen Verdienstorden

Finanzminister Dr. Thomas Schäfer: „Manfred Louven hat seine Passion für Pferde großzügig mit anderen Menschen geteilt“

11.12.2014Hessisches Ministerium der Finanzen

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Manfred Louven erhält den Hessischen Verdienstorden für sein wohltätiges Engagement für Kinder und Jugendliche.
Im Bild zu sehen sind Hessens Finanzminister Dr. Thomas Schäfer (links) und der Geehrte, Manfred Louven.
© StK / ST

Manfred Louven aus Frankfurt ist seit heute Träger des Hessischen Verdienstordens. Finanzminister Dr. Thomas Schäfer überreichte ihm das Ehrenabzeichen im Rahmen einer Feierstunde in Wiesbaden in der Ordensstufe „Verdienstorden am Bande“. „Manfred Louven hat seine Passion für Pferde großzügig mit anderen Menschen geteilt. Als Gutachter für Pferdesport, Pferdezucht und -haltung hat er sich weit über das berufliche Maß hinaus auch dafür eingesetzt, den Umgang mit diesen wunderbaren Tieren den Kindern und Jugendlichen zu ermöglichen, die sich diese Freizeitaktivität nicht selbst leisten können“, erklärte der Finanzminister. Zudem habe Louven durch seine großzügige Unterstützung auch Reittherapien für behinderte und auffällige Kinder möglich gemacht, indem er seine Privatpferde und Außenanlage für Therapiestunden zur Verfügung stellt. „Damit haben Sie wohltätig das mit Ihren Mitmenschen geteilt, was Ihnen selbst besonders am Herzen liegt“, sagte Schäfer an den Geehrten gewandt.

Manfred Louven ist Architekt und öffentlich vereidigter Gutachter für Pferdesport, -zucht und -haltung.

Im Jahr 1988 gründete er die Frankfurter Reit- und Turniersportgemeinschaft Waldfried e.V. und ist seitdem der Erste Vorsitzende des Vereins. In dieser Funktion hat er sich sowohl für den hessischen Reitsport als auch für den nationalen und internationalen Reitsport in Hessen eingesetzt. Ferner ist Louven seit Herbst dieses Jahres Präsident des Frankfurter Renn-Klubs.

Manfred Louven organisierte von 1996 bis 2006 das Internationale Frankfurter Festhallen-Reitturnier. In dieser Zeit gelang es ihm, durch die Gewinnung deutscher und internationaler Spitzenreiter sowie von Sponsoren, die Bedeutung des Turniers für den Pferdesport im In- und Ausland zu erhöhen. Ferner hat Louven den FEI (Fédération Equestre Internationale) Waldfried Euro Future Cup ins Leben gerufen. Dieses Nachwuchsturnier bringt die Reitjugend Europas zusammen, die sich im fairen Wettbewerb miteinander messen kann. Mit seinem Fachwissen hat Louven darüber hinaus Junioren, junge Reiter und Senioren auf dem Weg bis hin zu Deutschen Meisterschaften gefördert und weitere Turniere geleitet.

Manfred Louvens Engagement gilt auch dem therapeutischen Reiten: So stellt er seine Privatpferde und seine Außenanlage zur Nutzung durch Reittherapeuten unentgeltlich zur Verfügung. Behinderte und auffällige Kinder können dadurch den Umgang mit den Tieren erlernen. Kinder und Jugendliche, die sich die Mitgliedschaft oder Reitstunden in einem Verein nicht leisten können, werden von ihm mit Patenschaften und Reitausstattungen unterstützt.

Desweiteren setzt sich Louven für karitative Zwecke ein. Er ist im Hospizverein St. Katharina e.V. in Frankfurt am Main aktiv und unterstützt diesen darüber hinaus mit finanziellen Mitteln.

Für sein beispielgebendes Engagement im Bereich der Kinder- und Jugendförderung erhielt sein Verein im Jahr 2006 anlässlich des Internationalen Tages des Ehrenamtes eine Urkunde durch die damalige Frankfurter Oberbürgermeisterin, Dr. h.c. Petra Roth, in der sie ihm ihren Dank und ihre Anerkennung aussprach.

„Sehr geehrter Herr Louven, wir sind heute zusammengekommen, um Ihnen herzlich für Ihr Engagement zu danken. Durch Ihren bemerkenswerten Einsatz haben Sie den Reitsport vielen Kindern und Jugendlichen zugänglich gemacht, denen diese Erfahrung sonst vorenthalten geblieben wäre“, sagte der Finanzminister an Louven gerichtet. Schäfer betonte, dass der Geehrte damit dem Gedanken praktischen Ausdruck verleihe, dass geteilte Freude doppelte Freude sei. „Im Umgang mit den Pferden können die Kinder spielerisch Elementares lernen: Verantwortung für ein anderes Lebewesen zu übernehmen und Rücksicht auf die Bedürfnisse der Tiere. Ich wünsche mir deshalb, dass Ihre Idee Schule macht und noch viele Nachahmer findet“, so der Minister zum Abschluss.

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