Landeswettbewerb ZUSAMMEN GEBAUT

Zukunft im ländlichen Raum

08.07.2020Hessisches Ministerium der Finanzen

Staatssekretär Dr. Worms besucht ausgezeichnete Projekte in Kalbach-Uttrichshausen, Wanfried und Amöneburg

Staatssekretär Dr. Worms (links) brachte die erste Plakette der Landesinitiative +Baukultur in Hessen für einen 1. Preis im Landeswettbewerbs ZUSAMMEN GEBAUT – Zukunft im ländlichen Raum an der Alten Schmiede in Kalbach-Uttrichshausen an.
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Staatssekretär Dr. Worms (links) brachte am 8. Juli die erste Plakette der Landesinitiative +Baukultur in Hessen für einen 1. Preis im Landeswettbewerbs ZUSAMMEN GEBAUT – Zukunft im ländlichen Raum an der Alten Schmiede in Kalbach-Uttrichshausen an. Mit ihm freuten sich die Eigentümer der Alten Schmiede - das Ehepaar Burkard.
© HA Hessen Agentur GmbH

Staatssekretär Dr. Martin Worms hat heute drei der vier preisgekrönten Projekte des Landeswettbewerbs ZUSAMMEN GEBAUT – Zukunft im ländlichen Raum besucht und mit den Projektbeteiligten die Plaketten der Landesinitiative +Baukultur in Hessen an den Bauwerken angebracht.

„Mit einer zeitgemäßen Gestaltung und regionaler Bautradition haben es die Preisträger geschafft, attraktive und vitale Orte mit eigener Identität zu schaffen. Die Plaketten weisen nun zusätzlich auf die vorbildhaften und zukunftsweisenden Projekte hin und rücken die Bauten vor Ort dauerhaft in den Blickpunkt“, erklärte Worms.

Das fünfte Auszeichnungsverfahren in der Reihe ZUSAMMEN GEBAUT der Landesinitiative +Baukultur in Hessen widmete sich den Zukunftschancen der ländlich geprägten Räume. „Ortsteile, Dörfer und Kleinstädte sollen als attraktive und lebendige Lebensräume erhalten bleiben beziehungsweise weiterentwickelt werden“, führte der Staatssekretär weiter aus.

Bereits im Februar zeichnete Worms in Wiesbaden die besten Bauprojekte des Landeswettbewerbs ZUSAMMEN GEBAUT im Namen der Landesinitiative +Baukultur in Hessen aus, die nun zusätzlich durch die Plaketten sichtbar vor Ort als herausragende Beiträge zur Baukultur erkennbar sind.

Die erste Plakette brachte der Staatssekretär an der Alten Schmiede in Kalbach-Uttrichshausen im Landkreis Fulda an. Den privaten Bauherren gelang, wie die Jury befand, eine vorbildliche Sanierung eines Fachwerkensembles an zentraler Stelle im Ort. Die Fachwerkhäuser werden für verschiedene Zwecke genutzt und dabei auch den Bürgerinnen und Bürgern, unter anderem im Rahmen von Trauungen und Festen, zur Verfügung gestellt. Damit gewann das Projekt einen von zwei ersten Preisen, die mit je 3.000 Euro dotiert waren.

Weiter erhielt das mit dem dritten Preis und 1.500 Euro ausgezeichnete Bauprojekt Fachwerkmusterhaus Wohnen in der Stadt Wanfried im Werra-Meißner-Kreis eine Plakette. Das Musterhaus, unter weitestgehendem Erhalt der historischen Bausubstanz behutsam saniert, wird als Bauberatungs- und Informationszentrum genutzt und zeigt, wie modernes Wohnen in alten Gemäuern realisiert werden kann.

Zuletzt besuchte der Staatssekretär den Amanahof in Amöneburg im Landkreis Marburg-Biedenkopf. Die Eigentümerin des Hofes erhielt den zweiten Preis mit einem Preisgeld von 2.000 Euro. Ihr Hof wurde für touristische Zwecke umgebaut und besticht durch sein schlüssiges Konzept und die behutsame, denkmalgerechte Sanierung.

Der Staatssekretär nutzte die Gelegenheit vor Ort auch dazu, die individuell erlebten Auswirkungen der Corona-Pandemie anzusprechen. „Die ausgezeichneten Projekte bieten Räume der Gemeinschaft und des Zusammenkommens. Gerade dies war in den vergangenen Monaten nur eingeschränkt möglich. Ich hoffe sehr, dass die ausgezeichneten Räume sich alsbald mit Leben füllen.“  

41 Projekte aus dem ländlichen Raum wurden im Rahmen des Wettbewerbs 2019 eingereicht. „Das Spektrum reichte von Neugestaltungen von Ortszentren, Bauten für Gastronomie und Tourismus bis hin zum Wohnungsbau. Vielfach thematisierten die Beiträge den Umgang mit denkmalgeschütztem Bestand und neuen Nutzungskonzepten, vor allem für große Gebäude, die für kleine Kommunen und die Bauherren vor Ort immer eine besondere Herausforderung darstellen. Aber auch viele Neubauten waren unter den eingereichten Projekten. Die ländlichen Räume bieten mitunter mehr Freiheiten für die Umsetzung ungewöhnlicher Ideen, zugleich ist es häufig schwieriger, engagierte Personen und Institutionen zu finden, die dauerhaft in die Zukunft kleiner Orte investieren“, betonte der Staatssekretär. „Baukultur ist ein Schlüssel für vitale Gemeinden und eine hohe Lebensqualität auf dem Land. Auch deshalb sind Wettbewerbe, wie der hessische Landeswettbewerb ZUSAMMEN GEBAUT, so wichtig. So schaffen wir ein Forum für dieses wichtige Thema.“

Das vierte ausgezeichnete Projekt, der Ortskern Niederbrechen im Landkreis Limburg-Weilburg, das einen weiteren ersten Preis erhalten hat, wird Finanzstaatssekretär Worms am 13. Juli 2020 besuchen und mit den Projektbeteiligten die Plakette der Landesinitiative +Baukultur anbringen. 

Weitere Informationen zum Wettbewerb finden Sie unter www.baukultur-hessen.de.

Staatssekretär Dr. Worms (links) brachte die erste Plakette der Landesinitiative +Baukultur in Hessen für einen 1. Preis im Landeswettbewerbs ZUSAMMEN GEBAUT – Zukunft im ländlichen Raum an der Alten Schmiede in Kalbach-Uttrichshausen an.
  • Staatssekretär Dr. Worms (links) brachte die erste Plakette der Landesinitiative +Baukultur in Hessen für einen 1. Preis im Landeswettbewerbs ZUSAMMEN GEBAUT – Zukunft im ländlichen Raum an der Alten Schmiede in Kalbach-Uttrichshausen an.
  • Staatssekretär Dr. Worms (Mitte) brachte die zweite Plakette der Landesinitiative +Baukultur in Hessen für den 3. Preis im Landeswettbewerbs ZUSAMMEN GEBAUT – Zukunft im ländlichen Raum am Fachwerkmusterhaus Wohnen in Wanfried an.
  • Staatssekretär Dr. Worms (links) brachte die dritte Plakette der Landesinitiative +Baukultur in Hessen für den 2. Preis im Landeswettbewerbs ZUSAMMEN GEBAUT – Zukunft im ländlichen Raum an den Amanahof in Amöneburg an.
Landeswettbewerb ZUSAMMEN GEBAUT – Zukunft im ländlichen Raum

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