Hessen packt’s an – mit dem KIP:

„Über 4,8 Mio. Euro für Anbau der Justus-von-Liebig-Schule.“

31.10.2018Hessisches Ministerium der Finanzen

Finanzstaatssekretär Dr. Martin Worms spricht anlässlich der Einweihungsfeier des Erweiterungsbaus der Justus-von-Liebig-Schule in Wiesbaden-Erbenheim.

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Der Hessische Finanzstaatssekretär Dr. Martin Worms.
Der Hessische Finanzstaatssekretär Dr. Martin Worms.
© Frank Widmann

„Hessen packt’s an – mit unserem Kommunalinvestitionsprogramm (KIP) haben wir mit Investitionsmitteln des Landes in Höhe von über 4,8 Millionen Euro mehr Platz zum Lernen, Lehren und Spielen an der Justus-von-Liebig-Schule in Wiesbaden ermöglicht. Die Landeshauptstadt kann dank des KIP kräftig in die Verbesserung der schulischen Infrastruktur investieren.“ Mit diesen Worten begrüßte der Hessische Finanzstaatssekretär Dr. Martin Worms heute die Gäste zur feierlichen Einweihung des Erweiterungsbaus der Grundschule im Wiesbadener Stadtteil Erbenheim. Sie wurde um einen Anbau mit Mensa, Küche und Klassen- sowie Ganztagsräumen ergänzt.

18,6 Millionen Euro für Wiesbadens Schulen

Die Justus-von-Liebig-Schule ist neben der Gustav-Stresemann-Schule, der Konrad-Duden-Schule, der Diesterwegschule und der Peter-Rosegger-Schule eine von fünf Schulen in der Landeshauptstadt, die im Rahmen des KIP gefördert werden. „Damit verbessern wir ganz konkret den Schulalltag und schaffen die Voraussetzungen, um die schulpolitischen Schwerpunkte der Landesregierung, wie etwa den Ausbau der Ganztagsangebote und die Integration geflüchteter Kinder, umsetzen zu können. Ich freue mich, dass sich die Stadt entschlossen hat, kräftig in ihre Schulen und damit in die Zukunft der Kinder und Jugendlichen zu investieren. Die Kommunen haben im Rahmen des KIP selbst entschieden, wie sie die Investitionsmittel einsetzen möchten“, erklärte der Staatssekretär weiter. Insgesamt erhalte Wiesbaden durch das KIP Fördermittel in Höhe von mehr als 19,6 Millionen Euro, davon investiert die Stadt rund 18,6 Millionen Euro in ihre Schulen.

„Die Justus-von-Liebig-Schule ist mit der nun erfolgten umfangreichen Erweiterung eine moderne und zeitgemäße Schule geworden, bei der wir für alle Schülerinnen und Schüler ein attraktives räumliches Angebot zur Verfügung stellen können. Ein großer Dank geht an alle Beteiligten, dass dies auf so hervorragende Weise gelungen ist“, sagte Wiesbadens Schuldezernent Axel Imholz.

„Der Erweiterungsbau ist ein weiterer wichtiger Beitrag zur Infrastruktur in Erbenheim“, sagte Stadtentwicklungsdezernent Hans-Martin Kessler. Der Erweiterungsbau der Justus-von Liebig-Schule wurde durch das Hochbauamt der Landeshauptstadt Wiesbaden in Zusammenarbeit mit dem Schulamt realisiert. Mit dem Knowhow der Architekten und Ingenieure des Hochbauamtes wurden die Voraussetzungen für eine Erhöhung der Schülerzahlen und eine Ausweitung der Nachmittagsbetreuung geschaffen. So können künftig bis zu 520 Schülerinnen und Schüler unterrichtet werden. Im neuen Baukörper befinden sich im Erdgeschoss Bibliothek, Ganztagsbereiche und eine Mensa mit Essensausgabe sowie Nebenräume und Sanitärbereiche. Im Obergeschoss sind sechs Klassen- und drei Differenzierungsräume mit weiteren Sanitärräumen untergebracht. Baudezernent Kessler hob ferner die ausgesprochen positive Zusammenarbeit von Stadt und Land im Rahmen des Projektes „Pakt für den Nachmittag“ hervor.

„Ich wünsche den Schülerinnen und Schülern sowie dem Lehrpersonal der Justus-von-Liebig-Schule, dass sie sich in den neuen Räumen wohlfühlen. Mögen die neuen Räumlichkeiten so auch einen Beitrag zu möglichst vielen Lehr- und Lernerfolgen leisten! Mein Dank gilt allen Beteiligten, die für einen erfolgreichen Abschluss des Bauprojekts gesorgt haben“, sagte der Finanzstaatssekretär abschließend.

So funktioniert das Kommunalinvestitionsprogramm

Das Kommunalinvestitionsprogramm vereint Zahlungen des Landes, des Bundes und einen eigenen Anteil der Kommunen. Dadurch steht Hessens Landkreisen, Städten und Gemeinden ein Investitionsvolumen in Höhe von einer Milliarde Euro zur Verfügung. Die Kommunen entscheiden, was sie benötigen und durch das Programm finanzieren wollen. Möglich etwa sind Investitionen in den Bau bezahlbarer Wohnungen, beispielsweise für Studenten, kinderreiche Familien und Flüchtlinge. Unterstützt werden auch der Ausbau der Ganztagsbetreuung an Schulen, die weitere Modernisierung von Krankenhäusern, die Sanierung von Straßen- und Gehwegen und der Bau von Radwegen, Investitionen in schnelleres Internet oder die Elektromobilität.

„KIP macht Schule!“ ermöglicht weitere Investitionen

Mit „KIP macht Schule!“ geht das Kommunalinvestitionsprogramm in die zweite Runde. Der Bund hat erneut Mittel für finanzschwache Kommunen bereitgestellt, richtete sich damit aber nur an die kommunalen Schulträger. Hessen hat dieses Angebot durch ein eigenes Programm ergänzt und damit sichergestellt, dass alle Schulträger, nicht nur finanzschwache, profitieren. Durch KIP macht Schule! können sie über eine halbe Milliarde Euro investieren, um das Leben und Arbeiten in den hessischen Schulen noch weiter zu verbessern.

Ausführliche Informationen erhalten Sie unter: www.partnerderkommunen.de

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