Arbeit zu den Menschen und in die Heimat bringen

Mehr Platz für mehr Mitarbeiter im Finanzamt Bensheim

09.08.2018Hessisches Ministerium der Finanzen

Finanzminister Schäfer zum Baustellenbesuch im Finanzamt

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Gruppenfoto: Finanzminister Dr. Thomas Schäfer, Finanzamtsvorsteher Rolf Gerber und Bürgermeister Rolf Richter auf dem Dach des Finanzamts Bensheim
Sind dem Finanzamt Bensheim aufs Dach gestiegen: Finanzminister Dr. Thomas Schäfer (4.v.r.), Finanzamtsvorsteher Rolf Gerber (3.v.r.) und Bürgermeister Rolf Richter (4.v.l.). Wo sie stehen, werden in den kommenden Monaten zwei zusätzliche Stockwerke gebaut, um mehr Platz für mehr Beschäftigte im Finanzamt zu schaffen.
© HMdF

„Wir setzen noch eins drauf – oder besser zwei. Zwei Stockwerke mehr für das Finanzamt Bensheim, denn mehr Mitarbeiter brauchen mehr Platz“, sagte Hessens Finanzminister Dr. Thomas Schäfer heute bei seinem Baustellenbesuch im Finanzamt Bensheim. Im Juli haben dort die Bauarbeiten begonnen, um den Erweiterungsbau des Amtes aufzustocken. Rund 700 m² zusätzliche Büro- und Arbeitsfläche wird nach Fertigstellung im kommenden Jahr den Beschäftigten zur Verfügung stehen. „Arbeit zu den Menschen und in die Heimat bringen: dieses Motto unserer Strukturreform der Hessischen Steuerverwaltung lässt sich hier in Bensheim anschaulich belegen. Durch den Ausbau des Amtes geben wir ein ganz klares Bekenntnis für diesen Standort ab. Hessen besteht eben nicht nur aus großen Zentren und Ballungsräumen, sondern zum Glück auch aus ländlicheren Regionen. Wir Finanzer wollen und werden in Stadt und Land präsent bleiben.“

Arbeit zu den Menschen und in die Heimat bringen heißt für Bensheim konkret: Rund 36 zusätzliche Dienstposten mit attraktiven Vergütungen und sehr guten Möglichkeiten zur Personalentwicklung konnten mit Beginn des Jahres 2018 besetzt werden. Zum Jahresanfang übernahm das Finanzamt Bensheim die Bearbeitung der Körperschaftsteuerfälle, die bis dahin im Finanzamt Darmstadt bearbeitet wurden. Auch die dazugehörige Betriebsprüfung wurde vom Finanzamt Darmstadt nach Bensheim verlagert. „Mein Dank gilt daher auch den Kolleginnen und Kollegen in Darmstadt, die an der Zuständigkeitsübertragung mit großem Einsatz mitgewirkt haben. Eine tolle Mannschaftsleistung! Mit der Übertragung haben wir zusätzliche attraktive Arbeitsmöglichkeiten in Bensheim geschaffen. Für viele Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter verkürzen sich dadurch die täglichen Arbeitswege – ein Gewinn an Zeit und Lebensqualität für alle, die etwa an der Bergstraße oder im Odenwald wohnen und bisher nach Darmstadt pendeln mussten“, erläuterte Schäfer.

„Ich freue mich, dass der Standort Bensheim durch das erfolgreiche Pilotprojekt der Verlagerung von Körperschaftsteuerzuständigkeiten spürbar gestärkt wurde. 36 wohnortnahe Arbeitsplätze sind ein enormer Motivationsfaktor für die neuen Kolleginnen und Kollegen. Und auch unsere bisherigen Bediensteten profitieren durch noch bessere berufliche Entwicklungsmöglichkeiten im Innen- und Außendienst. Durch die jetzt begonnenen Aufstockungsarbeiten um zwei Stockwerke beenden wir bald das erforderliche Zusammenrücken im Haus“, sagte Rolf Gerber, Vorsteher des Bensheimer Finanzamtes.

Der Bürgermeister der Stadt Bensheim, Rolf Richter, war ebenfalls vor Ort beim Besuch des Ministers im Finanzamt Bensheim: „Das Wachstum des Finanzamtes in Bensheim und die damit verbundene steigende Zahl von Arbeitsplätzen freuen uns, weil das zu einer Stärkung der Behörde hier am Standort und für die ganze Region führt.“

„Die Kreisverwaltung des Kreises Bergstraße begrüßt die angestoßene Strukturreform der Hessischen Steuerverwaltung ausdrücklich und ist sehr froh über Aufwertung des Bensheimer Finanzamtes“, betont auch der Bergsträßer Landrat Christian Engelhardt. „Die Möglichkeit, wohnortnah zu arbeiten, spart den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern nicht nur Fahrtwege, sondern sie kann auch die Verbundenheit mit der Heimat intensivieren.“

Weitere Verlagerungen der Körperschaftssteuerbearbeitung in der Umsetzung

„Bensheim geht mit gutem Beispiel voran. Daher werden weitere Ämter den gleichen Weg gehen: Die Finanzämter Gelnhausen, Marburg-Biedenkopf und Groß-Gerau werden einen Teil der Bearbeitung der Körperschaftsteuer und einen Teil der Betriebsprüfung von anderen, größeren Finanzämtern übernehmen. Bensheim macht Schule“, sagte Schäfer. 

Das ist Arbeit zu den Menschen und in die Heimat bringen

„Arbeit in die Heimat und zu den Menschen bringen: Das möchte ich mit der Reform unserer Steuerverwaltung erreichen. Finanzämter im ländlichen Raum sollen gestärkt und aufgewertet werden – mit 500 Arbeitsplätzen. Wir bündeln Aufgaben und vergeben sie gezielt an Ämter abseits der Zentren. Die Verwaltung gewinnt durch die Zentralisierung weiter an Effektivität, die den Bürgerinnen und Bürgern zugutekommt. Für die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter entstehen neue Beschäftigungs- und Karrieremöglichkeiten. Ganz praktisch heißt das auch: Beschäftigte können oft näher am Wohnort einen attraktiven Arbeitsplatz finden und müssen weniger weit pendeln. Und das 500-mal in ganz Hessen“, sagte Finanzminister Schäfer.

„Die Rückmeldungen unserer Beschäftigten zeigen, dass sie auf solch ein Zeichen nur gewartet haben. Es gelingt bestens, die Arbeitsplätze in der Region zu besetzen. Dies geschieht natürlich im Einvernehmen mit unseren Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern. Daran halten wir weiterhin fest. Niemand wurde oder wird gegen seinen Willen versetzt. Wir bringen die Arbeit damit auch dorthin, wo wir dauerhaft guten Nachwuchs für die Steuerverwaltung gewinnen können. Davon profitieren die Mitarbeiter und letztendlich die gesamte ländliche Region. Hessinnen und Hessen haben überall im Land sichere, attraktive und hochwertige Arbeitsplätze verdient“, erklärte Schäfer.

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