Corona-Krise

Landesregierung unterstützt erneut Rhein-Fähren

23.12.2020Hessisches Ministerium der Finanzen

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Geld und Taschenrechner
© Gina Sanders / Fotolia

„Gute Nachricht kurz vor Weihnachten für die Fährbetriebe im Rheingau-Taunus-Kreis und ihre Beschäftigten. Die Landesregierung unterstützt die Unternehmen erneut in der Corona-Krise, und zwar in den Monaten Dezember und Januar, um den Fortbestand der Fährbetriebe sicherzustellen und Fahrten weiter zu ermöglichen. Damit leistest das Land Hessen abermals seinen Beitrag, um den für so viele Menschen wichtigen Fährbetrieb über den Rhein in dieser schwierigen Zeit weiterhin aufrecht erhalten zu können. Besonnen und beherzt, so helfen wir den Menschen und Unternehmen in der Krise, wie auch dieses Beispiel zeigt“, erklärte heute Hessens Finanzminister Michael Boddenberg.

Bereits im Sommer unterstütze die Landesregierung die Fahrbetriebe in der Corona-Krise. „Fährbetriebe im Rheingau-Taunus-Kreis konnten sich im Sommer über eine Unterstützung des Landes in Höhe von rund 60.000 Euro freuen. Allen Anträgen wurde entsprochen“, berichtete der Finanzminister.

Das Land erstattet nun erneut dem Rheingau-Taunus-Kreis die an die Fährbetriebe geleisteten finanziellen Unterstützungen mit 25 Euro je tatsächlich geleisteter Betriebsstunde bzw. geplanten Betriebsstunde für die Monate Dezember 2020 und Januar 2021. Das Geld kommt aus dem Corona-Landesausgleichsstock, der durch das Sondervermögen Hessens gute Zukunft sichern ermöglicht wird.

Hintergrund:

Mit dem Gute-Zukunft-Sicherungsgesetz hat das Land das Sondervermögen Hessens gute Zukunft sichern eingerichtet. Es soll Hilfen zur Beseitigung der direkten und indirekten Folgen der Corona-Krise finanzieren und weitere Schäden verhindern. Dafür können in den kommenden Jahren bis zu 12 Milliarden Euro an Krediten aufgenommen werden, auch um milliardenschwere Steuerausfälle des Landes und teilweise der Kommunen auszugleichen. Kommt Hessen besser durch die Krise, wird weniger Geld benötigt. Mit der Rückzahlung beginnt Hessen so oder so bereits im kommenden Jahr. 

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Ralph-Nicolas Pietzonka
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