Hilfe, die ankommt:

Interesse kleiner hessischer Unternehmen an Direktdarlehen der WIBank groß

09.04.2020Hessisches Ministerium der Finanzen

Binnen sechs Tagen wurden bereits 1.250 Anträge über das Portal der WIBank eingereicht worden.

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Euroscheine und Münzen
© Marco Scisetti @stock-adobe.com

Seit Freitag, den 3. April 2020, können kleine hessische Unternehmen mit maximal 50 Vollzeit-Beschäftigten den neuen Direktkredit Hessen-Mikroliquidität beantragen. Binnen nur sechs Tagen sind bereits mehr als 1.250 Anträge über das Portal der Wirtschafts- und Infrastrukturbank Hessen (WIBank) eingereicht worden. Erste Bewilligungen wurden bereits erteilt.

„Wir setzen alles in Bewegung, um den vielen betroffenen kleinen Unternehmen in Hessen in dieser schwierigen Phase so schnell wie möglich die benötigte Unterstützung zukommen zu lassen. In gerade einmal zehn Tagen haben das hessische Wirtschafsministerium, das hessische Finanzministerium und wir dieses Hilfsprogramm auf die Beine gestellt“, sagt Dr. Michael Reckhard, Mitglied der WIBank-Geschäftsleitung.

„Der neue Direktkredit soll besonders kleinen Unternehmen und Freiberuflern die nötigen Mittel zur Verfügung stellen, um auch eine mehrmonatige Phase von Umsatzeinbrüchen überstehen zu können“, so Hessens Wirtschaftsminister Tarek Al-Wazir. „Ergänzend zum Zuschussprogramm von Bund und Land haben wir für das Programm Hessen-Mikroliquidität 30 Millionen Euro bereitgestellt. Die Landesregierung kann auch bei der nun startenden Bewilligung auf das enorme Engagement der WIBank bauen“, ergänzt Hessens Finanzminister Michael Boddenberg.

Ab dem ersten Tag konnte die Beantragung der Hessen-Mikroliquidität online und vollelektronisch über ein Portal  erfolgen. Nachdem der Schwerpunkt in der vergangenen Woche auf der Konzeption und technischen Umsetzung des neuen Förderprogrammes lag, konzentriert sich die WIBank jetzt auf das Hochfahren der Bearbeitungskapazität der größtenteils über regionale Kooperationspartner eingehenden Anträge.

Mit dem ergänzenden Darlehen in Höhe von 3.000 bis 35.000 Euro können kleine Unternehmen mit maximal 50 Mitarbeitenden (Vollzeitstellen) und Soloselbständige zusätzlichen Liquiditätsbedarf finanzieren, der durch die aktuelle Corona-Krise entstanden ist und zur Fortführung der unternehmerischen Tätigkeit zwingend erforderlich ist. Die Darlehenslaufzeit beträgt sieben Jahre bei zwei tilgungsfreien Jahren. Die Tilgung erfolgt monatlich vom Beginn des dritten bis zum Ende des siebten Jahres, der Zinssatz liegt bei 0,75 Prozent pro Jahr.

Hier finden Sie alle Details zum Programm Hessen-Mikroliquidität.

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Ralph-Nicolas Pietzonka
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