Unterstützung für Erhalt der Kurinfrastrukturen

5 Millionen Euro Krisen-Hilfe für Heilkurorte ausgezahlt

13.12.2020Hessisches Ministerium der Finanzen

Insgesamt hilft Hessen Kurorten mit 15 Millionen Euro in der Corona-Krise.

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Heilquelle
© Cezanne-Fotografie / Adobe Stock

„Das Corona-Virus setzt Hessens Heilkurorten besonders zu. Alleine können sie das nicht auskurieren. Deshalb unterstützt Hessen seine 26 Heilkurorte in der Krise zusätzlich mit 15 Millionen Euro bis 2022. 5 Millionen werden jetzt bereits überwiesen“, sagte Hessens Finanzminister Michael Boddenberg. „Bäder und Thermen mussten wegen der notwendigen Einschränkungen zum Eindämmen der Pandemie den Zugang beschränken oder geschlossen werden. Kurgäste blieben und bleiben fern. Die Einnahmen schwinden, die Ausgaben aber bleiben, um die Infrastruktur eines Kurortes zu erhalten. Dies schlägt auf die kommunalen Finanzen durch und trifft die Kommunen, deren wesentliche Einnahmequelle die Kur ist, besonders hart. Deswegen springt das Land ein, um einen Teil der finanziellen Schäden zu kompensieren.“

Die Hilfe für die Heilkurorte ist Teil des über drei Milliarden Euro schweren Kommunalpakts, den die Landesregierung mit den Kommunalen Spitzenverbänden erarbeitet hat. Die 15 Millionen Euro werden dem Sondervermögen Hessens gute Zukunft sichern entnommen. Die Verteilung der ersten 5 Millionen Euro auf die einzelnen Kurorte wurde mit den Kommunalen Spitzenverbänden und dem Heilbäderverband abgestimmt. In sie sind die Anzahl der Betten, der Übernachtungen und der Einwohner eingeflossen.

Diese Summen werden jetzt überwiesen:

Bad Arolsen

                            50.359,00 €

Bad Camberg

                          125.305,00 €

Bad Emstal

                            21.769,00 €

Bad Endbach

                            32.145,00 €

Bad Hersfeld

                          169.350,00 €

Bad Homburg

                          287.898,00 €

Bad Karlshafen

                          105.995,00 €

Bad König

                            27.995,00 €

Bad Nauheim

                          592.985,00 €

Bad Orb

                          257.433,00 €

Bad Salzschlirf

                          121.084,00 €

Bad Schwalbach

                          200.147,00 €

Bad Soden-Salmünster

                          350.548,00 €

Bad Sooden-Allendorf

                          385.064,00 €

Bad Wildungen

                       1.247.817,00 €

Bad Zwesten

                          191.254,00 €

Gersfeld

                            82.217,00 €

Grasellenbach

                            17.277,00 €

Herbstein

                            21.306,00 €

Königstein

                          155.891,00 €

Lindenfels

                            72.895,00 €

Naumburg

                            23.435,00 €

Neukirchen

                            30.776,00 €

Nidda

                            56.852,00 €

Schlangenbad

                            75.068,00 €

Willingen

                          297.135,00 €

Land Hessen

                       5.000.000,00 €

Hintergrund:

Mit dem Gute-Zukunft-Sicherungsgesetz hat das Land das Sondervermögen Hessens gute Zukunft sichern eingerichtet. Es soll Hilfen zur Beseitigung der direkten und indirekten Folgen der Corona-Krise finanzieren und weitere Schäden verhindern. Dafür können in den kommenden Jahren bis zu 12 Milliarden Euro an Krediten aufgenommen werden, auch um milliardenschwere Steuerausfälle des Landes und teilweise der Kommunen auszugleichen. Kommt Hessen besser durch die Krise, wird weniger Geld benötigt. Mit der Rückzahlung beginnt Hessen so oder so bereits im kommenden Jahr. Weitere Informationen gibt es auf: gutezukunft.hessen.de

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Pressesprecher: 
Ralph-Nicolas Pietzonka
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