Controlling

Führungsberichte

Berichte aus dem SAP-System für hessische Führungskräfte – Fragen und Antworten

Zukünftig werden den Führungskräften der hessischen Landesdienststellen Führungsberichte zur Verfügung gestellt, mit deren Hilfe die Verantwortlichen die Verwaltungsziele und die für ihre Erreichung erforderlichen Leistungen und Kosten steuern können.

Für wen werden Führungsberichte zur Verfügung gestellt?

Die Führungsberichte werden zunächst seit Oktober 2006 in Form des Ressortchefberichtes allen Buchungskreisen, die einen Produkthaushalt führen, zur Verfügung gestellt. Vierteljährlich werden die Ressortchefberichte über die Kopfstelle im Hessischen Ministerium der Finanzen an das Budgetbüro im Hessischen Landtag weitergeleitet.

Die Führungsberichte der Ressortebene sollen künftig um Berichte für die Kostenstellenebene ergänzt werden.

Welche Informationen sind den Führungsberichten zu entnehmen?

Die Führungsberichte werden in Form einer Ressortberichtsmappe dargestellt, die für jeden Buchungskreis Titelblatt, Übersichtstabelle, Erfolgsplan sowie eine Ergebniskommentierung enthält.
In der Übersichtstabelle für die einzelnen Buchungskreise werden Menge, Kosten, Erlöse, Produktabgeltung, Preis und Ergebnis jeweils für Produkte, Projekte, externe und zwischenbehördliche Leistungen mit Ist- und Planzahlen ausgewiesen. Im Erfolgsplan werden die Aufwendungen und Erträge entsprechend der Gewinn- und Verlustrechnung dargestellt.

Welchen Nutzen haben die Führungsberichte?

Die Berichte dienen den Führungskräften zur Steuerung der angefallenen Kosten und der zu erbringenden Leistungen, für die sie verantwortlich sind.
Falls bereits Planzahlen erfasst wurden, kann durch den Vergleich mit den Istzahlen der Ressourcenverbrauch und die Kapazitätsauslastung des jeweiligen Buchungskreises überwacht werden.

Wie werden die Berichte zur Verfügung gestellt?

Die Berichte werden jeweils in einer Excel-Arbeitsmappe abgelegt. Der Aufruf der Berichte erfolgt über das Öffnen der entsprechenden Excel-Arbeitsmappe, wodurch die darin enthaltenen Berichte entsprechend der vorgenommenen Selektionsbedingungen aktualisiert werden.

Die Daten dafür kommen aus dem SAP-System. Dazu wird in der hessischen Landesverwaltung das so genannte SAP Business Warehouse (SAP BW) eingeführt. Dies ist ein speziell für die Datenhaltung und -analyse konzipiertes System, das künftig auch für die Integration von SAP-internen und externen Daten sorgt.