Pilotprojekt

Polizeipräsidium Südosthessen in Offenbach am Main

Polizeipräsidium Südosthessen Offenbach Visualisierung

Visualisierung des zukünftigen Polizeipräsidiums Südosthessen in Offenbach am Main.
Visualisierung des zukünftigen Polizeipräsidiums Südosthessen in Offenbach am Main.
© Goldbeck Public Partner GmbH

Projektinformation

Am 7. Dezember 2017 hat das Land Hessen gemeinsam mit der Projektgesellschaft PPSOH Gebäude GmbH & Co. KG, deren Gesellschafter die GOLDBECK Public Partner GmbH, die Amber Infrastructure GmbH sowie die INPP Public Infrastructure Germany GmbH & Co. KG sind, den Vertrag zum Neubau des Polizeipräsidiums Südosthessen unterzeichnet.

Auf dem Grundstück der ehemaligen Anzuchtgärten der Stadt Offenbach am Spessartring, direkt am Hainbach gelegen, entsteht für knapp 900 Beschäftigte der hessischen Polizei ein markanter Neubau mit einer Nettoraumfläche von rund 68.400 m². Vielfältige Nutzungen werden in dem Komplex untergebracht. Neben modernen Büroflächen sind auch eine Leit- und Befehlsstelle sowie Bereiche für Polizeisondertechnik, Labore, eine Kindertagesstätte, eine Mehrzweckhalle, Kfz- und Kriminaltechnische Untersuchungshallen, eine Kantine, ein Parkhaus, Gewahrsamsbereiche und ein Polizeirevier in dem Neubau vorgesehen.

Das neue Polizeipräsidium Südosthessen ermöglicht die Zusammenführung von bisher auf diverse Liegenschaften verteilter Organisationseinheiten und beseitigt die dort herrschenden Unterbringungsdefizite. Die optimale Konzentration aller zentralen Organisationseinheiten an einem Standort schafft zu dem eine hohe Effizienz der Querschnitts- und Servicefunktionen, trägt zur Minimierung von Reibungsverlusten bei und führt gleichzeitig zu wichtigen Synergieeffekten. Das geplante Gebäude wird die Polizei durch seine technische Ausstattung optimal unterstützen und in seiner Gestaltung, trotz der notwendigen hohen Sicherheitsanforderungen, einen einladenden Charakter aufweisen, der das Bild der Polizei als Dienstleister für die Bürger betont.

Der Auftragsvergabe für den Neubau war eine europaweite Ausschreibung vorausgegangen. Neben der Wirtschaftlichkeit wurde die Qualität durch ein unabhängiges Fachgremium bewertet. Die mehrköpfige Jury prüfte hierbei die vorgelegten Entwürfe hinsichtlich ihrer städtebaulichen und architektonischen Gestaltung, der Qualität der baulichen und technischen Anlagen, ihrer Funktionalität sowie der Qualität des Gebäudebetriebes.

Das Vorhaben wird im Rahmen einer „Public Private Partnership“ (PPP) verwirklicht, bei der der private Partner die Planung, die Finanzierung, den Bau und den Betrieb aus einer Hand anbietet und dem Land Hessen das Gebäude für eine Laufzeit von 30 Jahren vermietet. Unter anderem durch diese Bündelung werden Effizienzgewinne gegenüber einem Eigenbau erzielt.

Am 27. August 2018 erfolgte die feierliche Grundsteinlegung für den Neubau. Der Einzug der Polizei in das neue Polizeipräsidium Südosthessen soll voraussichtlich ab Mai 2021 erfolgen.

Die Baukosten mit einem Gesamtvolumen von rund 162 Millionen Euro trägt der private Investor. Die Projektleitung der Baumaßnahme obliegt dem Landesbetrieb Bau und Immobilien Hessen.

Chronologie

  • 7. Dezember 2017: Vertragsunterzeichnung
  • 28. Juni 2018: Einreichung Bauantrag
  • Juli 2018: Beginn der Erdarbeiten
  • 27. August 2018: Grundsteinlegung
  • Januar 2019: Beginn der Rohbauarbeiten
  • April 2021: Voraussichtliche Fertigstellung und Übergabe zur Nutzung
  • Mai 2021: Voraussichtlicher Einzug PP SOH

Flächen und Rauminhalte

  • Bedienstete: ca. 900 Bedienstete
  • Grundstücksgröße: 36.990 m²
  • Bruttogrundfläche (BGF): 75.718 m²
  • Netto-Raumfläche (NRF): 68.428 m²
  • Stellplätze: ca. 755

Projektbeteiligte

  • Bauherr: PPSOH Gebäude GmbH & Co. KG
  • Gesellschafter: Goldbeck Public Partner GmbH, Amber Infrastructure Germany GmbH, INPP Public Infrastructure Germany GmbH & Co. KG
  • Architektur: Dohle + Lohse Architekten GmbH
  • Generalunternehmer Bau: Goldbeck Süd GmbH
  • Gebäudebetrieb: Goldbeck Public Partner GmbH
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