Pilotprojekt

Polizeipräsidium Südosthessen

Mit der Umorganisation der hessischen Polizei im Jahre 2001 wurde aus dem Polizeipräsidium Offenbach und der Polizeidirektion Hanau das Polizeipräsidium Südosthessen. Die Zersplitterung von Abteilungen schritt aufgrund von akutem Platzmangel in den einzelnen Gebäuden stark voran. So sind z.B. die Dienststellen der Kriminaldirektion auf sieben Standorte verteilt. Eine neue Unterbringung für die Polizei in Offenbach am Main ist seit zwei Jahren in der mittelfristigen Planung der noch anstehenden großen Baumaßnahmen der Polizei vorgesehen.

Im künftigen Neubau sollen nach der derzeitigen Planung ca. 750 Bedienstete untergebracht werden. Hierzu gehören dann auch Bedienstete eines Polizeirevieres wie dies zum Beispiel in den Polizeipräsidien Nordhessen und Frankfurt am Main realisiert wurde.

Der Raumbedarfsplan wurde bereits erstellt. Insgesamt werden rund 25.000 m² Hauptnutzfläche benötigt.

Durch den Neubau sollen folgende Ziele erreicht werden:

  • Beseitigung der Unterbringungsdefizite
  • Aufhebung von Standortzersplitterungen und Zusammenführung vieler Einheiten der Behörde unter einem Dach
  • Erschließung von Synergieeffekten durch gemeinsame Unterbringung inhaltlich oder strukturell ähnlicher Dienststellen, hierzu zählen zum Beispiel die gemeinsame Nutzung von Poststelle, Dienstwagen-Pool, IT-Administration, Besprechungsräumen, besonderer technischer Ausstattung
  • Anpassung der Bedarfe für neue polizeiliche Techniken und heutige Standards
  • Wirtschaftliche Unterbringung der Beschäftigten in einem motivierenden Arbeitsumfeld

Erhebliche Kosteneinsparungen durch Entmietungen von bisher polizeilich genutzten Liegenschaften und Verkaufserlös für das landeseigenen Gebäude.

Die Errichtung eines Neubaus für das Polizeipräsidium Südosthessen im Rahmen eines PPP-Pilotprojektes hätte den Vorteil, dass hinsichtlich der Kalkulation der Betriebs-, Bauunterhaltungs- und polizeispezifischen Kosten Vergleichsmöglichkeiten bei den anderen in den letzten Jahren errichteten hessischen Polizeipräsidien bestehen - die Daten des in seiner Größenordnung am ehesten vergleichbaren PP Kassel wurden bereits unter diesem Gesichtspunkt aufbereitet. Ein weiterer Vorteil ist, dass die Polizei als Mieter einem privaten Investor eine lange Lebenszyklusphase garantiert.

Die Fakten:

  • Projekt befindet sich in der Vergabephase
  • Neubau zur Beseitigung der Unterbringungsdefizite
  • Anpassung des Bedarfs an neueste polizeiliche Techniken und Standards
  • Kosteneinsparungen durch Entmietungen und Verkaufserlös für die landeseigenen Gebäude
  • Geplanter Neubau für ca. 750 Bedienstete, einschließlich der Unterbringung eines Polizeireviers
  • Es werden hierfür ca. 25.000 qm HNF benötigt.
  • Aktuelle Vergleichsmöglichkeiten vorhanden hinsichtlich der Kalkulation der Betriebs- Bauunterhaltungs- und polizeispezifischen Kosten mit den anderen, in den letzten Jahren errichteten hessischen Polizeipräsidien