Pilotprojekt

Justizzentrum Wiesbaden

Justizzentrum Wiesbaden

ußenansicht des Wiesbadener Justizzentrums.
Das Justizzentrum in Wiesbaden, ein PPP-Bauprojekt.
© HMdF

Durch eine Kooperation zwischen dem Land Hessen und der Landeshauptstadt Wiesbaden entstand bundesweit erstmalig ein PPP-Projekt, das von zwei öffentlichen Partnern getragen wird. Ziel ist die Errichtung eines bedarfsgerechten zentralen Verwaltungsstandortes in Wiesbaden. An einem Standort zusammengeführt wurden die städtische Verwaltung und die Justizgebäude des Landes auf einem städtischen Grundstück, um die Idee einer leistungsstarken und bürgernahen Justiz zu realisieren.

Die Stadt Wiesbaden und das Land Hessen treten ausschließlich als Mieter auf.

Das Land will mit der zentralen Unterbringung der Gerichtsgebäude sowie der Staatsanwaltschaft Synergieeffekte durch gemeinsame Nutzung von Raumbereichen schaffen (Präsenzzellen, Archive, Wache, technische Einrichtungen).

Insgesamt werden ca. 500 Landesbedienstete untergebracht werden Das Land wird ca. 36.000 m² Bruttogeschoßfläche anmieten, die komplett im ersten Bauabschnitt verwirklicht werden sollen.

Gelöst werden damit die Probleme der bestehenden Raumnot in Amts- und Landgericht sowie der Verbleib des Verwaltungsgerichts nach dem Umbau des Landtags. In der Wiesbadener Innenstadt werden angemietete Liegenschaften aufgegeben.

Die Fakten:

  • bedarfsgerechter, zentraler, Verwaltungsstandorte in Wiesbaden für städtische Verwaltung und Justizbehörden des Landes
  • Beschäftigte: ca. 500 
  • HNF: rund 34.000 qm
  • Davon werden vom Land angemietet ca. 20.000 qm HNF und ca. 475 Stellplätze
  • Vertragsabschluss März 2007
  • Richtfest 1. Oktober 2008
  • Investitionsvolumen (PPP) 128 Mio Euro
  • Effizienzvorteil 14 Prozent